Art. 38 VStG
Art. 38 Verfahren: Steuererhebung, Anmeldung als Steuerpflichtiger; Selbstveranlagung
1 Wer auf Grund dieses Gesetzes steuerpflichtig wird, hat sich unaufgefordert bei der ESTV anzumelden.
2 Der Steuerpflichtige hat der ESTV bei Fälligkeit der Steuer (Art. 16) unaufgefordert die vorgeschriebene Abrechnung mit den Belegen einzureichen und gleichzeitig die Steuer zu entrichten oder die an ihre Stelle tretende Meldung (Art. 19 und 20) zu erstatten.
3 Für Meldeverfahren nach Artikel 20a Absatz 1 ist die Meldung innert 90 Tagen nach Fälligkeit der steuerbaren Leistung zusammen mit den Belegen und einer Wohnsitzbestätigung der Gewinnerin oder des Gewinners zu erstatten.
4 Bei Meldungen nach Artikel 19 über Versicherungsleistungen an inländische natürliche Personen ist deren AHV-Nummer anzugeben.
5 Inländische natürliche Personen mit Anspruch auf Versicherungsleistungen nach Artikel 7 müssen der nach Artikel 19 meldepflichtigen Person ihre AHV-Nummer bekanntgeben. Fehlt die Selbstauskunft, so werden die Verzugsfolgen aus Gesetz oder Vertrag bei der meldepflichtigen Person bis zum Erhalt der AHV-Nummer aufgeschoben. Artikel 19 Absatz 3 bleibt vorbehalten.
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Weiterführende Literatur
Abschnitt betitelt „Weiterführende Literatur“- Hochreutener Hans Peter, Les procédures de taxation (non-contentieux) – La procédure de taxation dans le domaine des droits de timbre et de l’impôt anticipé, in: OREF (Hrsg.), Les procédures en droit fiscal, 2. A., Bern 2005
- Hochreutener Hans Peter/Robert Yvan, La procédure non-contentieuse en matière de droits de timbre et d’impôt anticipé, in: OREF (Hrsg.), Les procédures en droit fiscal, 3. A., Bern 2015
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